Manuelle Lymphdrainage

Die manuelle Lymphdrainage ist eine Form der physikalischen Therapie. Ihre Anwendungsgebiete sind breit gefächert. Sie dient vor allem als Entstauungstherapie ödematöser (geschwollener) Körperregionen.

Besonders häufig wird diese Therapie nach einer Tumorbehandlung bzw. Lymphknotenentfernung verschrieben.

Die MLD ist die geeignete Therapie zur Behandlung lymphostatischer Ödeme. Darunter fallen angeborene (primäre) sowie sekundäre Lymphödeme. Die klassische Indikation ist das sekundäre Lymphödem des Armes nach Brustkrebsoperationen. Weitere Wirkungen, neben der entstauenden, sind die sympathikolytische (Patienten werden ruhig, Anregung des Magen-Darm-Traktes), die schmerzlindernde und die tonussenkende Wirkung auf die Skelettmuskulatur. Indikationen sind sämtliche orthopädischen und traumatologischen Erkrankungen, die mit einer Schwellung einhergehen (z. B. Verrenkungen, Zerrungen, Verstauchungen, Muskelfaserrisse).

Auch bei Verbrennungen, Schleudertrauma, Morbus Sudeck, Migräne und ähnlichen Krankheitsbildern wird die Manuelle Lymphdrainage angewendet. Vor und nach Operationen hat die Lymphdrainage eine schmerzlindernde Wirkung. Teilweise können Schmerzmittelgaben verringert werden und der Heilungsprozess verläuft schneller.

Bei ausgeprägten lymphatischen Erkrankungen (Stauungen) wird diese Therapie mit Kompressionsverbänden und spezieller Bewegungstherapie kombiniert.

Öffnungszeiten

Montag:       7.00 - 20.00 Uhr

Dienstag:     7.00 - 19.00 Uhr

Mittwoch:    7.00 - 19.00 Uhr

Donnerstag: 7.00 - 19.00 Uhr

Freitag:         7.00 - 18.00 Uhr

Termine

Terminabsprachen sind auch telefonisch oder persönlich mit Frau Rosenzweig oder Frau Kaisers möglich - sie sind im Wechsel täglich von 8.00 - 14.00 Uhr im Haus.

Alternativ sprechen Sie einfach auf unseren Anrufbeantworter - wir rufen schnellstmöglich zurück!